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Der Namensgeber der Schule ist der Wissenschaftler und Chemiker Friedrich Wilhelm Ostwald.

Im Jahr 1881 wurde Ostwald als Professor der Chemie an das Polytechnikum in Riga berufen und 1887 erfolgte der Ruf auf den Lehrstuhl für Physikalische Chemie in Leipzig.

Friedrich Wilhelm Ostwald wurde am 2. September 1853 in Riga geboren. Schon während seines Studiums begann er sich mit dem zu beschäftigen, was später zur Leitidee seiner wissenschaftlichen Forschung wurde:

"der Suche nach den Gesetzmäßigkeiten der Bildung chemischer Verbindungen"
Wilhelm Ostwald
2. September 1853 in Riga
† 4. April 1932 in Leipzig





Ostwaldscher Doppelkegel


Mit dem Lehrstuhl in Leipzig ist Ostwalds weltweite Wirksamkeit als Mitbegründer und wesentlicher Organisator der physikalischen Chemie untrennbar verbunden. Ostwalds erste Assistenten waren Walther Nernst und Svante Arrhenius. Diese beiden, sowie van't Hoff und Ostwald, waren die führenden Männer der physikalischen Chemie ihrer Zeit.

Die Durchsetzung der elektrolytischen Dissoziationstheorie, als Hauptbestandteil der modernen physikalischen Chemie, erfolgte im Wesentlichen durch Ostwald und seine Schule sowie durch die 1887 von ihm gegründete "Zeitschrift für physikalische Chemie".

Ostwalds Organisationsdrang wurde auch durch die 1894 erfolgte Gründung der "Deutschen Elektrochemischen Gesellschaft", der späteren "Deutschen Bunsen-Gesellschaft für angewandte physikalische Chemie" deutlich. Sein energetischer Imperativ, "Vergeude keine Energie, verwerte sie.", führte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auch zu Überlegungen Ostwalds zur Organisation der wissenschaftlichen Arbeit.


Auf chemischem Gebiet war diese Phase gekennzeichnet durch seine Überlegungen zum Katalysebegriff, deren Folge auch die Anerkennung der Bedeutung katalytischer Reaktionen in der chemischen Industrie war.

Im Jahre 1905 legte Wilhelm Ostwald auf eigenen Wunsch sein Lehramt in Leipzig nieder und siedelte in sein Landhaus "Energie" nach Großbothen über. Er erhielt 1909 für seine Arbeiten über Katalyse und seine grundlegenden Untersuchungen über chemische Gleichgewichtsverhältnisse den Nobelpreis für Chemie.

In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich dem Feld der Farbenforschung. Seiner Farbenlehre blieb jedoch die Anerkennung weitgehend versagt. Am 4. April 1932 starb Wilhelm Ostwald mit 78 Jahren in Leipzig.

 
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